Wann gilt eine Installation als einfach?
Einfamilienhaus, eine Wallbox, kurze Verkabelung, ausreichend vorhandene Kapazität: Der Installateur plant nach einer Vor-Ort-Begehung den eigenen Stromkreis (Kabel, Sicherung, FI-Schutzschalter, Erdung, Überspannungsschutz) und führt die Installation durch. Der Verwaltungsaufwand ist in der Regel gering.
Wann gilt eine Installation als komplex?
Mehrfamilienhaus, mehrere Ladepunkte an einem Ort, lange Kabelwege, Leistungserweiterung, automatisches Lastmanagement, Unterzähler, Zugangsverwaltung, Solaranlagen-Integration. In diesem Fall erstellt ein Elektroplaner eine detaillierte technische Dokumentation und Dimensionierung (Schutzselektivität, Brandschutz, Betrieb).
Ist eine Netzerweiterung erforderlich?
Wenn Sie auf dreiphasigen Anschluss (z. B. 11 kW) umsteigen oder die Hauptsicherung zu wenig Ampere hat, ist das wahrscheinlich der Fall. Der Installateur kümmert sich um den Antrag und die Dimensionierung.
Wie lange dauert die Installation?
Im einfachen Fall wenige Stunden. Bei komplexeren Projekten (Erweiterung/Genehmigung) Tage bis Wochen.

